Künstler im Einsatz für den Frieden
Zeitungsartikel
Home News Künstler Fotoalben Team Kontakt Presse Impressum

Heurigenstimmung im Libanon

Die Strebersdorfer Buam waren eine der ersten Musikgruppen die für eine  Truppenbetreuung zu unseren Soldaten auf den Golan flogen. Es war mitte  der 80-iger Jahre, und es herrschte noch die bekannte gespannt-ruhige  Stimmung in dieser heutigen Krisenregion. Neben ihrer Musik hatten sie  auch ein Weinsponsoring von der Wirtschaftskammer Österreich im Gepäck,  das genau die richtige Untermalung zu ihrer Stimmungsmusik war. Jetzt, 30  Jahre später, kehrten sie wieder in den Nahen Osten zurück. Und abermals  gab es ein großzügiges vinarisches Geschenk, diesmal vom renommierten  Winzerbetrieb Pittner in Drasenhofen. Für die österreichischen UNIFIL Soldatinnen und Soldaten im Camp Naquora  natürlich eine willkommene Abwechslung, denn was kann es Gemütlicheres  geben als einen Abend lang bei typischer österreichischer  Heurigenatmosphäre vom Dienst abschalten zu können?  Doch nicht nur  unser Kontingent erfreuten diese Grüße aus der Heimat, auch bei den  internationalen Gästen fanden sie großen Anklang. Allen voran die  indonesischen Soldatinnen und Soldaten, die von so viel Gemütlichkeit  schlichtweg begeistert waren. Um den Gästen einen bleibenden Eindruck von der Arbeit unseres  Kontingents im Libanon zu geben wurde neben der Einweisung in die  Aufgaben und Aufträge des Kontingents auch die Camp Feuerwehr besucht,  die für den Schutz aller UNIFIL Einrichtungen verantwortlich zeichnet. Bei  einem Ausflug nach Tyre wurde den Gästen die historische Bedeutung dieser  Region eindrucksvoll vor Augen geführt. Vor allem das gigantische  Hippodrom und die Nekropole vor der Stadt, Ruinen aus der Römerzeit,  lassen erahnen welche Bedeutung Tyre in der Vergangenheit hatte. Ehe es am vierten Tag der Truppenbetreuung wieder nach Österreich zurück  ging, verabschiedete der nationale Kontingentskommandant, Obst Ronald  Schmied, die Musiker der Strebersdorfer Buam und ihren Begleitunteroffizier  StWm Franz Huber. Text: Helmut Gekle, Obstlt