Künstler im Einsatz für den Frieden
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Camp Naquora im Zeichen des Austropop  Nur wenige Wochen nach ihrem Auftritt im Kosovo begaben sich die Musiker  der steirischen Band Forfränzs auf die Reise in den Libanon, um für die  UNIFIL-Soldatinnen und Soldaten ein Konzert zu spielen. Donnerstag, am 11. August, ging es früh morgens von Wien nach Istanbul  und dann weiter in den Libanon. Am Flughafen in Beirut wurde die Band  äußerst herzlich empfangen, nach einer kurzen Lockerungspause mit einigen  Rauchzeichen wurde die zweistündige Fahrt ins Camp Naquora angetreten.  Der nationale Kontingentskommandant, Obstlt Ronald Schmidt, empfing die  Musiker und lud zu einem Erfrischungsgetränk, welches nach der knapp  zehnstündigen Anreise liebend gerne angenommen wurde. Noch am selben  Abend gab es das Sicherheitsbriefing, um für alle Eventualitäten gerüstet zu  sein. Der zweite Tag der Truppenbetreuung wurde für eine Camprundrundfahrt  und einen Besuch bei den österreichischen Fire Fighters genutzt,  nachmittags fand der Soundcheck statt. Bei einem beinahe kitschigen  Sonnenuntergang starteten Forfränzs mit Gert Steinbäckers Hymne auf sein  Heimatland „Steiermark“ ihr Konzert. Sofort ging das zahlreich anwesende  Publikum mit und sorgte für eine ausgezeichnete Stimmung.  Und obwohl Austropop, garniert mit einigen Alltime Hits, im Mittelpunkt der  Setlist stand, zeigten sich auch die vielen internationalen Gäste vom Auftritt  begeistert. Es wurde mitgesungen, getanzt und mehr oder weniger  rhythmisch mitgeklatscht. Nach mehr als vier Stunden fand der Auftritt nach  etlichen Zugaben sein Ende und die Musiker konnten schweißgebadet kurz  durchschnaufen ehe es an den Abbau der Technik ging.  Am dritten und gleichzeitig auch letzten Tag wurden Forfränzs vom  nationalen Kontingentskommandanten verabschiedet und mit einem kleinen  Erinnerungsgeschenk bedacht. Obwohl nur knappe zwei Tage Aufenthalt im  Libanon zu Buche standen, erschienen diese den Musikern wesentlich länger.  Die zahlreichen neuen Eindrücke, die Herzlichkeit mit der die Band vom  Kontingent aufgenommen wurde und der Erfolg des Konzerts waren auch bei  der nächtlichen Heimkehr nach Österreich noch nicht verarbeitet. Eines aber  wurde von allen Musikern klar zum Ausdruck gebracht: „Wann immer ihr uns  braucht, wir stehen zur Verfügung!“  Ein herzliches Dankeschön muss auch den österreichischen Soldatinnen und  Soldaten im Libanon ausgsprochen werden, welche die Truppenbetreuung  perfekt vorbereitet und mit sehr viel persönlichem Einsatz zu einem  einzigartigen Erlebnis für die Band gemacht haben. Text: Helmut Gekle, Obstlt