Künstler im Einsatz für den Frieden
Trachtenmusikkapelle Kals am Großglockner Aus mündlicher Überlieferung ist bekannt, dass bereits um 1850 eine Vereinigung von  etwa 10 Musikern in Kals am Großglockner gespielt hat. Vorwiegend bei den sechs  kirchlichen Prozessionen.  1870 wurde die Musikgruppe durch den damaligen Regimentsmusiker Thomas Rubisoier,  vlg. Jens, weiter ausgebaut. Um die Jahrhundertwende schien die Blasmusik dem Verfall  nahe. 1904 ergriff Alois Rogl „Obenfiger“, damaliger Kapellmeister, die Initiative und die  20 Mann starke Feuerwehrmusik Kals ward geboren.  1928 wurde die Kapelle mit einer Tracht ausgestattet und erhielt den Namen  Trachtenmusikkapelle Kals. Von 1940 – 1945 war die Kapelle erneut bedroht, der größte  Teil der jungen Kalser befand sich im Kriegseinsatz. Johann Payr, der Messner Hans,  baute die Kapelle 1945 wieder auf. 1949 begann das erfolgreiche Wirken des Kapellmeisters Sepp Huter. Dieser  komponierte eine Reihe von Märschen, z.B. „Meine Heimat ist Tirol“. 1994 übergab er  den Taktstock an seinen Nachfolger Martin Gratz, der die Kapelle auch heute noch  erfolgreich leitet. Seit 1984 wirken Musikantinnen in der Musikkapelle Kals mit. Im Jahre 1999 wurde für  die Musikantinnen eine eigene Tracht entworfen. Mit dieser neuen Tracht flog die Kalser  Trachtenkapelle dann auch im Dezember 2009 mit der Transportmaschine Hercules C-  130 des Österreichischen Bundesheeres in den Kosovo, um für die Soldatinnen und  Soldaten im Camp Casablanca im Rahmen der Truppenbetreuung aufzuspielen.  Das neue Projekt "Friede, Freiheit, Fairness" wurde am 2. September 2011 im Pavillon in  Kals am Großglockner präsentiert. Im Jänner 2014 kamen die Highlights aus „Feuer &  Eis“ im Nationalhaus in Prag zur Aufführung.  Truppenbetreuung Kosovo: Dezember 2009  www.mk-kals.at
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